
©LuxTek GmbH
Daten intelligent nutzen: Mit mehr Effizienz zu smarter Produktion
UITDAGING #1
Wie lassen sich Produktionsdaten systematisch erfassen und Materialflüsse digital lückenlos abbilden?
UITDAGING #2
Wie werden relevante Daten identifiziert, automatisiert erfasst und für Optimierungen nutzbar gemacht?
UITDAGING #3
Wie gelingt die nahtlose Verbindung von physischen und digitalen Abläufen - unter Einbeziehung der Belegschaft?
Over het project
Projectdoelstellingen
Die LuxTek GmbH, ein familiengeführtes Unternehmen, das Sinterteile und technische Kunststoffe herstellt, möchte ihre Produktion durchgängig datenbasiert und transparent gestalten.
Das Projekt zielt darauf ab, durch die systematische und transparente Erfassung aller Produktions- und Prüfdaten eine lückenlose Rückverfolgbarkeit zu schaffen. Diese reicht von den Rohstoffen über die Prozesse bis hin zur Qualitätssicherung.
Die Digitalisierung von Wareneingang, Mischungsplanung und Lagerverwaltung verbessert die Materiallogistik ganz wesentlich. Außerdem legt sie die Grundlage für präzise Analysen. Zudem ermöglicht es die automatisierte Erfassung von Maschinen- und Energiedaten, Prozesse kontinuierlich zu verbessern und Ressourcen effizienter einzusetzen.
Schulungen und eine zeitgemäße Geräteverwaltung helfen der Belegschaft, die digitale Produktion sicher und effizient zu nutzen.
Basislijn
Bei LuxTek waren Produktionsdaten unzureichend vernetzt, was zu Intransparenz und Datenlücken führte. Besonders kritisch war die fehlende Rückverfolgbarkeit von Rohmaterialien. Klare Datenstandards und eine durchgängige Digitalisierung fehlten.
Im operativen Alltag gab es eine Lücke zwischen physischen und digitalen Materialflüssen: Die Lagerbestände waren unzuverlässig, Anbruchgebinde und Recycling-Rückläufer ungekennzeichnet und eine lückenlose Rückverfolgung unmöglich. Zudem fehlte die automatisierte Erfassung von Prozessdaten. Externe Dienstleister waren nicht angebunden, sodass Anlagenüberwachung und energetische Analysen auf manuellen Aufzeichnungen basierten oder fehlten.
Es mangelte an einer zentralen digitalen Geräteverwaltung sowie an Mitarbeiterschulungen. Ziel war es, eine einheitliche Datenbasis zu schaffen, digitale Materialflüsse abzubilden sowie die Produktion transparent zu machen.

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BESCHRIJVING VAN DE ONDERNEMING

Durch den konstruktiven Austausch haben wir klare Anforderungen definiert und wichtige Change-Initiativen erfolgreich angestoßen.
M. Sc. Fabian Bier
Prozessoptimierung & IT

Aanpak
Zu Beginn führte LuxTek eine Bestandsaufnahme der Produktionsprozesse durch. Dazu wurden Daten erfasst und in einem Datenmodell strukturiert. Standardisierte Tabellen, eindeutige Kennzeichnungen und eine zentrale Ablage schufen die Basis für konsistente Daten.
Für die Umsetzung nutzte das Team Microsoft-Tools wie Power Query und Power Automate zur Automatisierung von Daten sowie Microsoft Fabric zur Visualisierung erster Auswertungen. Parallel dazu entstand ein digitales Lagersystem, das Wareneingang, Lagerort und Produktionsaufträge verknüpft. Ein dreistufiges Codierungssystem für Rohstoffe sicherte die Datenqualität.
Im nächsten Schritt erfolgte die technische Integration. Externe Dienstleister halfen, Schnittstellen für Daten zu definieren, damit die Datenerfassung automatisiert werden konnte. Zudem wurden die Prozesse im Lager überarbeitet. Eine Inventur am 15.12.2025 bildete den Startpunkt für die digitale Bestandsführung, die durch eine systematische Kennzeichnung aller „Big-Bags“ unterstützt wurde.
Zum Abschluss verankerte LuxTek die neuen Strukturen organisatorisch. Eine digitale Geräteverwaltung im Intranet („LuxFloor“) und umfassende Schulungen stellten sicher, dass die Belegschaft die Tools nutzt und die Bedeutung einer präzisen Datenerfassung erkennt. So schuf das Projekt eine Grundlage für weitere Digitalisierungsschritte.
Resultaat van het project
Im Projekt wurde eine einheitliche digitale Datenstruktur für die Produktion etabliert. Ein Datenmodell mit klaren Tabellenstrukturen und Ablagesystemen ermöglicht nun die strukturierte Erfassung von Produktions- und Labordaten. Die Integration der Labordaten reduzierte Medienbrüche. Big-Bag-IDs und Mischungsnummern verbesserten die Rückverfolgbarkeit von Materialien. Prüfwerte lassen sich nun einzelnen Chargen zuordnen.
Mithilfe von Microsoft-Tools wie Power Query und Fabric wurden die Datenverarbeitung und die visuellen Auswertungen automatisiert. Die entwickelten Strukturen sind skalierbar und auf weitere Produktionslinien übertragbar. Zudem wurden Konzepte für die Lagerverwaltung und die Mischungsplanung erprobt.
Im operativen Bereich wurden Wareneingang und Mischungsplanung digitalisiert, basierend auf einer Stichtagsinventur 2025. Die Kennzeichnung der Big-Bags reduziert Suchzeiten und Fehlmischungen. Technisch integriert sind auch Gasverbrauch und Temperaturen für energiebezogene Analysen. Eine digitale Geräteverwaltung („LuxFloor“) bietet Übersicht über die Hardware, Schulungen qualifizieren die Belegschaft.




